Hausratversicherung

Versicherungsvergleich Hausratversicherung

Versicherungsvergleich Hausratversicherung

Das eigene Hab und Gut zu schützen, steht bei vielen Menschen ganz oben auf der Prioritätenliste.  Neben der Wohngebäudeversicherung und der Gebäudehaftpflicht zählt deshalb die Hausratversicherung (auch Wohnungsversicherung oder Haushaltsversicherung genannt) mit zu den wichtigsten Versicherungen im Bereich der Immobilienversicherungen. Ein Versicherungsvergleich zeigt Ihnen, welches Ihr Hausratversicherung Testsieger ist. 

Der Wert des eigenen Hausrats wird häufig unterschätzt. Wenn es dann tatsächlich zu einem großen Schaden kommen sollte, kann es leider schnell teuer werden. Das kann man sich leicht verdeutlichen, indem man im Geiste überschlägt, wie hoch der Sachwert alleine in Wohn- und Schlafzimmer ist. Aus diesem Grund sollte man sich am besten im Voraus ausreichend informieren, um selbst für den schlimmsten Fall gewappnet zu sein. 

Was ist eine Hausratversicherung? 

Zunächst einmal ist eine Hausrat Versicherung eine Sachversicherung. Wie der Name schon sagt, wird der ganze Hausrat vor bestimmten Schäden abgesichert. Zum Hausrat zählen prinzipiell alle Einrichtungs-, Gebrauchs- und Verbrauchsgegenstände, die sich in einem Privathaushalt befinden. Das wären zum Beispiel Kleider, Elektrogeräte, Möbel oder auch Wertsachen wie Schmuck oder Gemälde. Dabei bezieht sich der Versicherungsschutz immer auf den Neuwert, nicht auf den Zeitwert. Allerdings heißt das nicht, dass alles auch mit 100% der Versicherungssumme mitversichert ist. Unter anderem sind Wertsachen beispielsweise stellenweise nur bis etwa 10% oder 20% mit abgedeckt. Durch entsprechende vertragliche Anpassungen  kann aber bei manchen Hausratversicherungen in gewissem Umfang der ein oder andere Leistungspunkt erhöht werden.

Neben den reinen Sachschäden können auch entstandene Kosten wie Aufräum-, Reparatur- oder sogar Hotelkosten von der Versicherungsgesellschaft übernommen werden. Dank entsprechender Ergänzungen zur Hausrat-versicherung können zudem sogar Fahrräder versichert oder Glasbruchschäden mit abgedeckt werden. Je nach eigenem Bedarf kann der Versicherungsschutz also optimal angepasst und ausgeweitet werden. 

Wann greift eine Hausratversicherung? 

Um es in aller Knappheit zu formulieren: Mit einer HausratVersicherung sind die Einrichtungs-, Gebrauchs- und Verbrauchsgegenstände gegen Schäden durch Feuer, Leitungswasser, Sturm, Hagel, Einbruchdiebstahl, Raub und Vandalismus abgesichert. 

Dennoch lohnt sich ein detaillierter Blick auf die versicherten Gefahren, wenn man für den Notfall vorbereitet sein möchte. So ist es beispielsweise wichtig zu wissen, dass mit „Feuer“ nicht allein nur Brandschäden gemeint sind. Verluste, die aus Blitzeinschlägen, Explosionen, Implosionen und Luftfahrzeugabstürze resultieren, sind ebenfalls durch die Oberkategorie „Feuer“ mit abgedeckt. 

Neben Feuerschäden sind auch Leitungswasserschäden für hohe Versicherungssummen verantwortlich. Tritt Wasser zum Beispiel aus der Spülmaschine aus, wird meistens zum Teil auch des Mobiliars vernichtet. Ist man dann nicht ausreichend versichert, kann das finanziell eine große Belastung darstellen. 

Selbst Fälle von Einbruchdiebstahl, Raub oder Vandalismus können verheerende Kosten verursachen. Dringt jemand rechtswidrig in die eigenen vier Wände ein, sind aber die hieraus entstandenen Schäden durch die Hausratversicherung abgedeckt, wenn der Versicherungsnehmer nicht fahrlässig oder sogar grob fahrlässig gehandelt hat. Verlässt man etwa das Haus und schließt die Haustür nicht ab oder vergisst den Herd auszuschalten, muss die Versicherungsgesellschaft je nach Vertragsbedingungen nicht zwingend für den Schaden aufkommen. Inzwischen ist aber in den höherwertigen Tarifen bei sehr guten Gesellschaften selbst die grobe Fahrlässigkeit mit eingeschlossen. Nichtsdestotrotz sollte man sich unbedingt vor Abschluss der Police genau über den Leistungsumfang informieren, um den Versicherungsschutz gegebenenfalls durch Zusatzoptionen anzupassen. 

Für wen lohnt sich eine Hausratversicherung? 

Eigentlich sollte jeder – egal ob Mieter oder Eigentümer – eine Haushaltversicherung abschließen. Schäden, wie sie von der Wohnungsversicherung übernommen werden, entstehen vielleicht nicht allzu häufig, aber wenn sie geschehen, dann meistens unvorhergesehen. Die Ausmaße, die unter anderem ein Brand anrichten kann, sind horrend. In einem Familienhaushalt können die Kosten schnell in den sechsstelligen Bereich gehen. Aber selbst bei Einzelpersonen, die meinen, keinen ausreichend wertvollen Hausrat zu besitzen, sollte diese Entscheidung genauestens überdacht werden. So haben beispielsweise Studenten zwar meistens nicht die allerteuersten Besitztümer, aber wenn dann durch einen dummen Zwischenfall der Laptop oder der Fernseher kaputtgeht, kann das finanziell oft nicht so leicht weggesteckt werden. Spätestens, wenn nahezu der gesamte Hausrat betroffen ist, sind die Kosten nicht einfach zu stemmen – insbesondere, wenn keine Rücklagen vorhanden sind. Es gilt also abzuwägen, ob man das Risiko eingehen möchte, zwar auf das Jahr gesehen, vielleicht etwas Geld zu sparen, aber dann im Ernstfall auch für alles selbst aufzukommen. 

Was kostet eine Hausratversicherung? 

Die Prämie der Hausrat-Versicherung berechnet sich aus unterschiedlichen Faktoren. Dabei hängen die Beitragszahlungen in erster Linie von der Höhe der Versicherungssumme ab. Je wertvoller der eigene Besitz, umso mehr muss die Versicherungsgesellschaft im Schadenfall bezahlen und umso teurer wird es pro Jahr für den Versicherungsnehmer. Zusätzlich bieten die meisten Gesellschaften verschiedene Tarife an, wie beispielsweise einen Basis-, Komfort- oder Premiumtarif. Daraus resultiert natürlich auch ein differenzierter Leistungsumfang, der unterschiedlich hohe Beiträge verursacht. Zusatzoptionen, wie etwa eine Glas- oder Fahrradversicherung, korrigieren die Prämie ebenfalls entsprechend nach oben. Möchte man selbst bei grober Fahrlässigkeit noch vor Schäden geschützt sein, muss man in gleicher Weise bereit sein, etwas mehr zu bezahlen. Hinzukommt, dass das Wohngebiet die festgesetzte Prämie beeinflusst, da die Einbruchsrate und die Unwetterhäufigkeit von den Versicherungsgesellschaften in ihre Hochrechnung miteinbezogen werden. 

Man sieht also, dass es keine pauschale Antwort auf diese Frage gibt. Als Richtlinie kann man aber festhalten, dass es wirklich gute Hausratversicherungen gibt, die bereits weniger als hundert Euro im Jahr kosten. 

Warum ist ein Hausratversicherung Vergleich sinnvoll? 

In erster Linie bietet sich ein Hausratversicherung Vergleich an, um das bestmögliche Preis-Leistungs-Verhältnis für den ganz eigenen Hausrat zu finden. Dabei ist es wichtig, dass man ganz genau auf die Vertragsdetails achtet. Es gibt nämlich auch Wohnungsversicherungen, die keine zwanzig Euro im Jahr kosten, aber die dem Versicherungsnehmer im Schadensfall wohl auch nicht die gewünschten Leistungen bieten können. 
Man sollte sich also zunächst einmal Gedanken darübermachen, wie hoch die Versicherungssumme sein soll und was der Versicherungsschutz beinhalten soll. Denn erst dann wird ein Vergleich auch wirklich aussagekräftige Ergebnisse liefern können. 

Mithilfe eines Hausratversicherung Vergleichs kann man sich einen Überblick verschaffen, welche relevanten Tarife von den Gesellschaften angeboten werden und wie viel Prämie diese kosten. Somit hat man die Möglichkeit sogar mehrere hundert Euro im Jahr zu sparen und dennoch bestens abgesichert zu sein.

Selbst wenn man der Meinung ist, man habe einen sehr guten Vertrag abgeschlossen, lohnt sich ein Vergleich immer. Die einzelnen Gesellschaften konkurrieren stark untereinander und passen ihre Tarife immer wieder neu an. War vor ein paar Jahren beispielsweise die grobe Fahrlässigkeit noch komplett ausgeschlossen, kann man sie heute gegen ein entsprechendes Entgelt mitversichern. 

Zusammenfassend lässt sich also festhalten, dass man, indem man verschiedene Hausratversicherungen miteinander vergleicht, nicht nur Geld sparen, sondern auch bessere Leistungen erbracht bekommen kann.